Vom Greisenasyl zum Alterszentrum Haslibrunnen

2016
Am 30./ 31. Januar 2016 hat das Langenthaler Stimmvolk sich für eine neue Trägerschaft für das Alterszentrum Haslibrunnen ausgesprochen. Eine Änderung der Trägerschaft ist dringend notwendig, um die nächsten grossen Projekte wie bspw. das Neubauprojekt weiterentwickeln zu können. Die Verantwortlichen des Alterszentrums Haslibrunnen sind dem Stimmvolk wie auch den politischen Behörden für diese Unterstützung äusserst dankbar.

Am 12. September 2016 wird an der Haldenstrasse 32 eine externe Pflegewohngruppe eröffnet. Im 7. - 9. Stock der Alterssiedlung Haldenstrasse bietet das Alterszentrum Haslibrunnen Einzelzimmer für 19 Bewohnerinnen respektive Bewohner an. Im Erdgeschoss wird eine Cafeteria eröffnet, das Restaurant befindet sich im 9. Stock. 
Durch die Realisierung dieses Projektes kann das Alterszentrum Haslibrunnen zukünftig sein Angebot an Langzeitpflegeplätzen von 53 auf 72 erweitern.

2013
Per 01.01.2013 obliegt dem Alterszentrum Haslibrunnen die Geschäftsführung der Stiftung für Alterswohnungen Langenthal mit zusätzlich 86 Alterswohnungen verteilt auf die Standorte: Schützenstrasse, Haldenstrasse und Bäreggstrasse.

Das Projekt "Neue Trägerschaft AZH" durchwandert die politischen Prozesse und kommt voraussichtlich im Sommer 2015 zur Volksabstimmung. Per 01.01.2016 soll die Haslibrunnen AG ihre Arbeit aufnehmen.

2012
Die Stadt Langenthal erwirbt die Liegenschaft Untersteckholzstrasse 11b. Mit diesem Schritt ist nun der Perimeter geschaffen, für die spätere Realisierung des Neubaus. Als Zwischennutzung dient die "Villa-Pauli" als Büro- und Sitzungshaus. 

Ausgelöst durch die neue Pflegefinanzierung auf nationaler Ebene, wurde die Frage der Trägerschafts- und Rechtsform laut. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Fachleuten der Politik und Verwaltung haben das Projekt "Neue Trägerschaft AZH" an die Hand genommen. 

2010
Im November stimmt der Stadtrat der Durchführung des Projektwettbewerbes für die Erweiterung des "Haslibrunnen" zu und bewilligt den dafür erforderlichen Investitionskredit. 
Das Alterszentrum Haslibrunnen soll von heute 53 auf 152 Betten erweitert werden.

2011
Auf dem Areal der St. Urbanstrasse 40/42 entstehen zwei neue Gebäude mit 26 Seniorenwohnungen und einer Hausarzt-Gemeinschaftspraxis.
Ab Oktober werden die neuen Seniorenwohnungen durch das Alterszentrum Haslibrunnen vermietet und betrieben.

Abschluss des Projektwetbewerbes für die Erweiterung des "Seniorenzentrums Haslibrunnen". Das Architekturbüro Ducksch & Anliker setzt sich gegen 25 Wettbewerbsbeiträge durch und gewinnt den Wettbewerb mit dem Projekt: Rosalind$.

2008 - 2009
Die Projektarbeiten für einen Um- oder Neubau, mit verschiedenen Betreuungsangeboten für rund 152 BewohnerInnen werden in Angriff genommen.

2001
Das APH feiert das 100-Jahre Jubiläum. Der neue Name «Alterszentrum Haslibrunnen» und das neue Logo werden am Heimfest 2001 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neue Gartenanlage wird den Heimgästen zugänglich gemacht.

1998
Der Versuchsbetrieb «Paradiesli» wird zur definitiven Institution umgewandelt.

1996
Das Altersheim erfüllt alle Voraussetzungen für ein Pflegeheim.
Aufnahmeeinschränkungen entfallen. Das APH (Alters- und Pflegeheim) kann der SPITEX-Organisation effizienter Betreuungs- und Pflegepersonen abnehmen.

1987 - 1994
Die Zimmer für Mitarbeiterinnen sowie die Heimleiterwohnung werden umgenutzt. Es entstehen zusätzliche Zimmer für Betagte. 2 Ferienzimmer werden geschaffen.

1982 - 1985
Um- und Neubau des Altersheims in 2 Etappen. Das Angebot umfasst 35 Einzelzimmer, 4 Ehepaarappartements, 4 Einerzimmer für Mitarbeiterinnen und eine Wohnung für die Heimleiterin.

1995
Das Heim bewirbt sich um die Aufnahme auf die Pflegeheimliste des Kantons. Die Voraussetzungen werden geschaffen, durch Anpassungen im Personalbereich und in der Infrastruktur. Der Versuchsbetrieb «Paradiesli», eine Wohngemeinschaft für 4 Bewohnerinnen in der Liegenschaft Fritz Steinmann, wird aufgenommen.

1922
Anbau an das bestehende Haus. Von ursprünglich 13 Heimplätzen wird das Asyl um 4 Plätze erweitert.

1933
Nach dem Tod von Frau Emma Gugelmann vermachte sie die Liegenschaft der Gemeinde Langenthal für die Fortführung ihres Gedankens der Greisenfürsorge.

28. August 1901
Gründung des Greisenasyls an der Badgasse (heute Untersteckholzstrasse) durch Frau Emma Gugelmann im Haus des Schmiedes Stalder.

1945 - 1952
Planung und Bau des heutigen «Altbaus». Neu werden 10 Einzelzimmer und 10 Doppelzimmer geschaffen.